2012
08.14

Jedes Jahr findet in Braunschweig die “Radsport Trilogie” statt. Dieses Mal war ich beim Nachtrennen um das Rathaus. Ich wollte einfach mal ein wenig Effekt in Dokumentationsfotos bringen.

Dazu habe ich meinen Aufsteckblitz auf den 2. Vorhang gestellt und mich manuell an eine Belichtung heran getastet, bei der ich das Umgebungslicht mit 2 oder mehr Belichtungsstufen unterbelichtet einfange und eine Belichtungszeit von 1/40 hatte. Der Blitz wurde dann mit Spotmessung auf TTL mit 1/3 Blende unterbelichtet.

Ich hatte keine Ahnung, dass das geht, aber der Metz AF 58-2 und meine Canon 50D machen eine solche Manuell-Automatik Kombination anscheinend mit. Zusätzlich hatte ich noch einen Bouncer drauf, um die Schlagschatten etwas abzumildern.

 Als es dann dunkler wurde, konnte ich das Hintergrundlicht, welches dann abzusaufen drohte mit einer Erhöhung der ISO-Empfindlichkeit wieder anheben. Ich habe auch mit längeren Belichtungszeiten gearbeitet, die 1/40 s erwies sich aber als brauchbarste. Leider konnte ich am Anfang, als es noch hell war, die Blende nicht beliebig zu machen. Denn ich bin ja durch den Blitz limitiert. In den Exif Daten der Bilder könnt Ihr dann die einzelnen Einstellungen ansehen.

Im Vorfeld beim Jedermann Rennen habe ich auch ohne Blitz mit dem Bewegungseffekt experimentiert. Dazu habe ich auch noch ein Bild.

Fazit: Auch im Manuellen Belichtungsmodus kann man den Blitz im TTL-Automatikmodus mit Korrektur betreiben. Immer darauf achten, dass der Blitz auf den Zweiten Vorhang steht. Ansonsten sind die Wischspuren vor dem Sportler und nicht als Schweif dahinter. Manko meines Blitzes ist, dass er die (oder die Kamera) diese Einstellung auf den 2. Vorhang gerne auch mal vergisst, wenn er (oder die Kamera) in den Stromsparmodus geht.

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