2013
06.05

Schon in meinem ersten Post zu diesem Thema habe ich versucht zu erzählen, wie das mit dem Schwapp funktioniert. Jetzt haben wir uns noch einmal getroffen, um es vlt. etwas zu verbessern. Für mich kamen eigentlich keine grandios neuen Ergebnisse heraus. Aber, ich habe den Aufbau dokumentiert.

Teaser

Was muss man also tun, um einen Schwapp zu fotografieren?

Klappe

Als erstes benötigt man einen Klapp-Mechanismus aus zwei Brettern mit einem aufgeklebten Glas. Bewährt hat sich ein Weinglas, weil die Kelchform das Schwapp-Verhalten begünstigt. Hier seht Ihr den Mechanismus. Und, das ist ungefähr die Höhe, aus der der obere Teil dann fallen gelassen wird. Ihr könnt auch das Taschentuch zwischen den Brettern sehen, damit das Brett nicht zu hart aufschlägt.

Die Füllhöhe des Glases wirkt sich auf die Schwapp-Form aus. Auch wippte unser “Schwapper” vor dem Fallenlassen die Flüssigkeit noch etwas ein. Das will gelernt sein, denn lässt man das Brett im falschen Moment fallen, wird es nicht so schön.

Die Beleuchtung wurde beim letzten Mal mit 4 Blitzen und diesmal mit zwei Blitzen realisiert. Wir haben festgestellt, dass die Anzahl der Blitze keine signifikanten Unterschiede bringt. Bei mehr Blitzen kann man die Leistung nur entsprechend herunter fahren, und die Aufladezeit verkürzt sich dadurch, wenn sie nicht ganz entfällt.

Anordnung Im linken Bild sieht man einen der beiden Systemblitze, die gegen eine Projektionsleinwand hinter dem Aufbau gerichtet sind. Beide Blitze hatten eine LZ von 58 und waren auf 1/8 eingeregelt. Die Blitze wurden per einfacher Fernauslösung gezündet. In dem Fall einer per Funk und der zweite mit dem Servo-Auslöser. Da die Angaben der Werte, inklusive bei mir 100ISO, 1/125 s und 8er Blende, direkt von unserem Aufbau (Abstände etc) abhingen, ist das hier nebensächlich, aber wir haben alles manuell eingerichtet. Und die 8er Blende gab ein gut scharfes Bild.

Ich habe meine Kamera auf Spiegelvorauslösung gestellt und benutzte einen Kabelauslöser.

Fokussiert habe ich über das gezoomte Live-View. Mein Stativ war etwas wackelig, und so war das manuelle Fokussieren Glückssache. Ich hatte das Canon 50 mm 1/1,8 drauf. Also eigentlich eine billo Scherbe, die aber hier erstaunlich gute Dienste geleistet hat.

Die Flüssigkeit bestand aus Sirup und Wasser. Dabei ist es dann auch die Kunst, genau die Viskosität zu treffen, die diese Figuren erzeugt. Und, ach ja, es klebt! Und, da es ja überschwappen soll, klebt alles drumherum auch. Viel Spaß beim Nachmachen.

Nachfuellen

 

 

Unten dann noch paar der neuen Ergebnisse.

Schwapp 2-1 Schwapp 2-2 Schwapp 2-3

 

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